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Brandschutzaufklärung der Freiwilligen Feuerwehren in Teneriffa PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 07. August 2011 um 10:08

Brandschutz im Haushalt

Die meisten Brände im privaten Wohnbereich, durch die Menschen zu Schaden kommen, brechen nachts zwischen 22.00 Uhr und 6.00 Uhr aus.

Die Bewohner werden von einem Brand im Schlaf überrascht. Brandopfer kommen meist nicht durch die Flammen, sondern durch Brandrauch ums Leben.

Zur Verdeutlichung, was jährlich in Deutschland geschieht:

  • 200.000 Brände

  • 800 Brandtote (davon 200 tote Kinder )

  • 6.000 Brandverletzte mit Langzeitschäden

  • Über 1 Mrd. EUR Brandschäden im Privatbereich

Brandtote sind Rauchtote – die Mehrheit stirbt an einer Rauchvergiftung!


Wie kann ich mich schützen?

  • Installation von Rauchmeldern

  • Kauf eines oder mehrerer Feuerlöscher

  • Feuerlöschdecke in greifbarer Nähe (Küche)


Warum Rauchmelder?

Gefahr Brandrauch:

  • wirkt einschläfernd und erstickend

  • behindert die Atmung, ist giftig und teilweise ätzend (eine Rauchvergiftung kann nach 2 Minuten tödlich sein)

  • ist heiß, behindert und nimmt die Sicht

  • führt zur Orientierungslosigkeit, Panik und Angst

  • kommt lautlos und kann tödlich sein!

 

Wirkung der Prävention durch Rauchmelder

Besonders gefährdet sind schlafende Menschen. Giftiger Rauch und tödliches Kohlenmonoxid wecken nicht, sondern führen rasch zur Bewusstlosigkeit.

Statistisch erwiesen brechen die meisten Brände zwischen 19.00 und 7.00 Uhr aus. Und zwischen 23.00 und 7.00 Uhr werden die meisten Menschen durch Brände im Privatbereich getötet oder verletzt => also zu nachtschlafender Zeit.

 

  • Rauchmelder sind bestens dazu geeignet, die Familie bei der Entstehung eines Brandes durch einen lauten Alarmton (85 dB/3m) zu alarmieren. Mehrere Rauchmelder im Haus erhöhen die Chance, rechtzeitig der Gefahr zu entkommen.

 

 
 

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